Whirlpool: Sinkende Umsätze in Asien und Lateinamerika

Der Hausgerätehersteller Whirlpool musste das zweite Quartal des laufenden Jahres sowohl in Asien als auch in Lateinamerika mit deutlichen Umsatz- und Ergebnisrückgängen abschließen, während in Nordamerika und der Region Europe, Middle East & Africa (EMEA) Zuwächse erzielt wurden. Der Gesamtumsatz des Konzerns blieb von April bis Juni mit 4,7 Mrd US$ etwa auf dem Vorjahresniveau stabil, das operative Ergebnis gab um 11 % auf 291 Mio US$ nach. Dabei hatte sich nach Unternehmensangaben im Asien-Geschäft vor allem die Verzögerung der mehrheitlichen Übernahme des chinesischen Herstellers Hefei Rongshida Sanyo negativ ausgewirkt. Die bereits im Sommer 2013 vereinbarte Beteiligung wurde bislang noch nicht von den chinesischen Wettbewerbsbehörden genehmigt. Zudem haben in Asien, ebenso wie in Lateinamerika, Währungseffekte, hohe Materialkosten und eine kurzfristige Bedarfsstruktur die Ergebniszahlen belastet. Im Nordamerika-Geschäft konnte der Quartalsumsatz dagegen um 3 % auf 2,7 Mrd US$ gesteigert werden, das operative Ergebnis lag mit 285 Mio US$ um 9 % über dem Vorjahresniveau. In der EMEA-Region erreichte der Konzern nach einem Verlust von 6 Mio US$ im Vorjahreszeitraum mit 2 Mio US$ wieder ein positives operatives Ergebnis, der Umsatz legte um rund 2 % auf 746 Mio US$ zu.

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